Ein kleiner Auszug aus meinen Inspirationen
Diese Impulse sind ein kleiner Auszug aus der Basis meiner Arbeit.
In meinen Fortbildungen und Workshops schauen wir uns gemeinsam an, wie wir diese Methoden ganz individuell und passgenau in eure Teamstruktur integrieren.
Dialoge auf Augenhöhe - Mehr als nur “Reden“
In meinem Schwerpunkt „Mitarbeitergespräche,
die motivieren“ geht es mir vor allem um eines: Wertschätzung.
Aber wie gelingt das, wenn der Kita-Alltag
stressig ist oder schwierige Themen
auf den Tisch müssen?
Mein absoluter Buch-Tipp:
„Miteinander reden - Band 1“ von Friedemann Schulz von Thun.






Warum dieses Buch ein Gamechanger für Leitungen ist:
Schulz von Thun zeigt uns, dass wir nicht nur mit einer Stimme sprechen,
sondern immer auf vier Ebenen gleichzeitig senden und empfangen
(das berühmte „Kommunikationsquadrat“).
Wer das versteht, kann Missverständnisse im Team drastisch reduzieren und Gespräche mit System und Empathie führen.
Profi-Tipp: Auch für die Elternarbeit ein Muss!
„Miteinander reden“ ist kein reines Management-Buch.
Besonders in Elterngesprächen, wo Emotionen oft hochkochen,
hilft uns das Kommunikationsquadrat, gelassen zu bleiben.
Ein Beispiel: Wenn Eltern sagen: „Mein Kind hat heute schon wieder keine Jacke an!“,
ist das auf der Sachebene eine Feststellung.
Auf der Beziehungsebene hören wir aber oft: „Ihr passt nicht gut auf!“.
Wer das erkennt, kann souverän reagieren,statt sich zu rechtfertigen.
Wahrheit ist das, was beim anderen ankommt -nicht das,
was ich gesagt habe.
Drei Impulse für deine nächsten Dialoge (Team & Eltern):
Die Sachebene klären:
Was ist der Kern des Anliegens und welches gemeinsame Ziel verfolgen wir für die pädagogische Arbeit oder die Entwicklung des Kindes?
Die Beziehungsebene stärken:
Begegne ich meinem Gegenüber mit einer wertschätzenden Haltung?
Fühlt sich mein Gesprächspartner – ob Fachkraft oder Elternteil – in seiner Rolle ernst genommen?
Selbstoffenbarung nutzen:
Sei mutig und teile deine eigenen Wahrnehmungen und Gefühle mit
(„Mir ist aufgefallen...“, „Ich mache mir Gedanken...“). Das schafft Vertrauen, nimmt den Druck der Bewertung und führt zu echter Augenhöhe.
Mein Fazit für die Praxis:
Strukturierte Gespräche sind kein Korsett, sondern sie geben dir die Sicherheit, auch in emotionalen Momenten professionell und klar zu bleiben.
Denn am Ende gilt: Starke Vorbilder brauchen starke Dialoge.


Professionell von Anfang an: Weil der erste Eindruck zählt
Pädagogische Qualität braucht eine Bühne.
In meinem Workshop zeige ich dir,
wie du mit Canva deine Fachlichkeit so präsentierst,
dass sie sofort ins Auge springt.
Weg von überfüllten Infowänden und lieblosen Zetteln,
hin zu einer Ästhetik, die Wertschätzung für dein Team
und die Eltern ausdrückt.
Gemeinsam verwandeln wir
deine Inhalte in echte Hingucker –
ganz einfach, intuitiv und ohne Grafikstudium.
Lass uns deine Botschaften
zum Strahlen bringen!
Ein Herzliches Willkommen, das bleibt:
Die Willkommensbroschüre
Stell dir vor, neue Eltern erhalten zusätzlich zum nüchternen Anmeldeheft eine liebevoll gestaltete Broschüre direkt von deiner Gruppe. Mit allen wichtigen Informationen und einem klaren Design, das Vertrauen schafft, noch bevor das Kind den ersten
Schritt in die Kita macht.
Ein echtes Aushängeschild für deine Einrichtung!


Ein schönes Design ist das Lächeln,
mit dem du deine
Fachlichkeit präsentierst.


Warum Struktur kein Hindernis, sondern ein Sprungbrett ist
Kennst du das Gefühl?
Der Alltag in der Einrichtung ist so voll,
dass für echte Entwicklung kaum Platz bleibt.
In meiner Arbeit stelle ich mir immer wieder die Frage:
„Wie bekomme ich wieder Luft zum Atmen?“
Mein aktueller Buch-Impuls dazu: „Essentialismus“ von Greg McKeown.


Warum dieses Buch perfekt zu pädagogischen Fachkräften passt:
McKeown räumt mit dem Vorurteil auf, dass wir „alles schaffen“ müssen.
Er zeigt, dass wir durch bewusste Struktur und das Nein-Sagen zum Unwichtigen erst den Raum gewinnen, um in den Dingen exzellent zu sein, die wirklich zählen.
Für uns bedeutet das: die Arbeit am Kind und die Qualität im Team.
Struktur ist nicht das Ende
der Freiheit,
sondern der Rahmen,in dem sie erst möglich wird.
Drei Erkenntnisse für deinen Kita-Alltag:
Klarheit vor Aktivismus:
Nicht jedes Projekt muss sofort umgesetzt werden.
Was zahlt wirklich auf eure pädagogische Vision ein?
Strukturierte Prozesse:
Ob Onboarding oder Teamsitzungen –
klare Abläufe sparen Energie, die ihr für die Kinder braucht.
Wachstum braucht Fokus:
Nur wer den Lärm im Außen reduziert (Struktur),
kann das Potenzial im Innen entfalten (Wachstum).
Mein Resümee:
Erst wenn wir den Mut haben, durch klare Strukturen das Unwichtige wegzulassen, entsteht der Raum, in dem wir wieder mit
echter Freude und Klarheit pädagogisch wirken können.
Struktur ist somit der fruchtbare Boden für gesundes Wachstum.


Fokus statt “Endlosschleife“ - Agilität im Team-Alltag
Ganz typisch:
In der Teamsitzung wird lange diskutiert, es wird persönlich, und am Ende gehen alle raus und fragen sich: „Was haben wir jetzt eigentlich entschieden?“
In meinem Schwerpunkt „Teamsitzungen professionell moderieren“ zeige ich dir, wie ihr diesen Teufelskreis durchbrecht.
Mein methodischer Anker: Agile Werkzeuge für die Teamarbeit.


Warum Agilität frischen Wind in deine Einrichtung bringt:
Agile Ansätze (inspiriert durch Praxis-Guides wie „Agile Spiele – kurz & gut“) sind die Rettung für alle, die fachliche Substanz über persönliche Befindlichkeiten stellen wollen. Es geht weg vom „Ich finde aber...“ hin zum „Was bringt uns als Team weiter?“.
Durch klare optische Strukturen und Zeitvorgaben wird die Fachlichkeit
wieder zum Star jeder Sitzung.
Agilität bedeutet nicht Chaos,
sondern Disziplin durch kluge Prozesse -
damit am Ende wieder
das Kind im Mittelpunkt steht.
Drei agile Impulse für eure nächste Sitzung:
Visualisierung (Kanban):
Macht Aufgaben sichtbar. Statt darüber zu reden, was „man mal tun müsste“, wandern Karten von „To-do“ auf „Done“. Das schafft Erfolgserlebnisse.
Timeboxing:
Gebt Diskussionen einen festen Zeitrahmen. Wenn die Zeit um ist, wird eine Entscheidung getroffen oder das Thema vertagt. Das zwingt zur Sachlichkeit.
Retrospektiven:
Nutzt Formate wie die „Stop-Start-Keep“-Methode.
Was halten wir bei (Struktur), was lassen wir (Raum schaffen)
was fangen wir neu an (Wachstum)?.
Mein Fazit:
Agile Methoden sind für mich das ultimative Werkzeug, um Professionalität zurück in die Teamsitzung zu holen. Sie helfen uns, die pädagogische Fachlichkeit ins Zentrum zu rücken und persönliche Befindlichkeiten in produktive Energie zu verwandeln.


On- und Offboarding - Momente, die bleiben
Der Fachkräftemangel
ist in aller Munde – aber wie wird man als Einrichtung eigentlich zum „Magneten“?
In meinem Schwerpunkt „On- und Offboarding mit System“ schauen wir uns an, wie ihr durch klare Strukturen und kleine, wirkungsvolle Details eine Kultur schafft, in der Menschen gerne bleiben.
Mein „Werkzeugkasten“ dazu:
„Der Mitarbeiter-Magnet“
von Michael Asshauer.


Warum dieses Buch ein Gewinn für deine Leitungsebene ist:
Asshauer liefert keine graue Theorie, sondern über 300 konkrete „Hacks“. Für die pädagogische Praxis bedeutet das: Wir müssen das Rad nicht neu erfinden. Oft sind es kleine strukturelle Anpassungen im Bewerbungsprozess oder am ersten Arbeitstag, die darüber entscheiden, ob eine Fachkraft sich langfristig an dein Team bindet.
Struktur ist der Magnet, der die richtigen Menschen anzieht
und ihnen den Halt gibt, zu bleiben.
Drei „Hacks“ für deine Einrichtung:
Der schnelle erste Kontakt;
Wie reagiert ihr auf Bewerbungen?
Strukturierte, schnelle Prozesse signalisieren sofort Wertschätzung.
Das „Preboarding“:
Schickt schon vor dem ersten Arbeitstag einen kleinen Gruß. Das nimmt die Nervosität und schafft sofort ein Gefühl von Wertschätzung und Zugehörigkeit.
Abschied als Chance:
Nutzt Offboarding-Gespräche als Quelle für echtes Feedback.
Struktur schafft hier den Raum, um als Organisation aus Fehlern zu lernen.
Mein Resümee:
Wenn wir On- und Offboarding als bewusste Übergänge gestalten, schaffen wir eine Kultur der Wertschätzung. Struktur bildet hier das Fundament, auf dem echte menschliche Begegnung und Wachstum erst möglich werden.


Das “Innere Team“ - Wer spricht da eigentlich in mir?
Besonders stellvertretende Leitungen
kennen das:
Eine Entscheidung, die gemeinsam mit der Leitung getroffen wurde,
muss dem Team verkündet werden.
Ein Teil in dir sagt: „Das ist fachlich richtig!“,
ein anderer Teil flüstert: „Die Kollegen werden sauer sein,
ich will doch dazugehören.“
Dieses Hin- und Hergerissen-Sein kostet unglaublich viel Kraft.
Mein Buch-Tipp für innere Klarheit: „Miteinander reden 3: Das Innere Team“ von Friedemann Schulz von Thun.


Warum dieses Modell ein Segen für stellvertretende Leitungen ist:
Schulz von Thun erklärt, dass wir nicht nur eine einzige Meinung haben,
sondern ein ganzes „inneres Team“ aus verschiedenen Stimmen
(z. B. die Loyale Kollegin, die klare Führungskraft, die Harmoniebedürftige).
Wenn dieses Team zerstritten ist, wirken wir nach außen unsicher.
Das Buch zeigt, wie man als „innere Teamleitung“ Ordnung schafft.
Nur wer sich selbst führen kann,
kann auch andere souverän führen.
Drei Schritte zu mehr Souveränität in der Sandwich-Position:
Die Ratsversammlung:
Wer meldet sich gerade in mir zu Wort?
Gib den Stimmen Namen. Das schafft Distanz und Überblick.
Die innere Moderation:
Lass die Stimmen „ausreden“, aber entscheide am Ende bewusst als Führungskraft, welche Stimme im Außen das Wort bekommt.
Stimmiges Handeln:
Erst wenn du innerlich geklärt bist,
strahlst du die Sicherheit aus, die dein Team von dir braucht.
Mein Fazit:
Band 3 ist für mich die ‚Gebrauchsanweisung‘ für die eigene Persönlichkeit.
Es nimmt den Druck heraus, immer perfekt und einheitlich sein zu müssen.


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